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Green Biking: Elektromotorräder – wie ist der aktuelle Stand?

Markus
01 April 2016~4 Min Lesen
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Das Frühjahr ist offiziell eingeläutet – und damit auch die Motorradsaison. Parallel dazu erwartet die Autobranche ein potenziell richtungsweisendes Jahr. Allen voran Tesla, die planen, die Elektrorevolution endgültig umzusetzen.

Die Frage liegt also nahe: Wie sieht es in Sachen Elektroantrieb bei den Zweirädern aus? Abgesehen von einigen Modellen bleiben die Branchengrößen dem klassischen Motor treu; Motorräder wie die neue Ducati Scrambler mit ihrem Zweizylindermotor geben weiterhin den Ton an und werden die Verkaufscharts dominieren.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Buchstabe „E“ in absehbarer Zeit auch bei den Motorrädern eine immer größere Rolle spielen wird. Interessenten stellen sich deswegen schon heute die Frage nach den Kosten. Versicherungen wird es bei Anbietern wie RV24 weiterhin günstig geben, auch der zu erwartende Stromverbrauch wird den Geldbeutel nicht wirklich angreifen.

Motorradfahren wie es sich auch in den kommenden Jahren nicht so schnell ändern wird - klassisch per Verbrennungsmotor. Die Zukunft wird zeigen, ob in 10-20 Jahren die groß angekündigten Fortschritte bei der Entwicklung tatsächlich zu bezahlbaren Serienmotorrädern mit Elektroantrieb führen werden.

Motorradfahren wie es sich auch in den kommenden Jahren nicht so schnell ändern wird – klassisch per Verbrennungsmotor. Die Zukunft wird zeigen, ob in 10-20 Jahren die groß angekündigten Fortschritte bei der Entwicklung tatsächlich zu bezahlbaren Serienmotorrädern mit Elektroantrieb führen werden.

Die Problemfaktoren sind folglich dieselben wie beim Auto: Anschaffungskosten und Reichweite. Letztere spielt bei Motorrädern eine große Rolle, da viele Wochenendfahrten nicht exakt durchgeplant sind. Spontane Routenänderungen in abgelegene Gefilde sind Biker-Alltag, und die nach wie vor dünn gesäten Ladestationen stehen dem entgegen. Und falls eine Ladesäule gefunden wird, steht das nächste Problem vor der Tür: die lange Ladezeit.

E-Motorräder werden kommen – aber es dauert noch

Die Parallelen sind offensichtlich, denn all diese Faktoren bremsen auch das Wachstum der Elektroautos bislang aus. Trotzdem hat sich ein regelrechter Boom um das neue Segment entwickelt! Beinahe alle großen Hersteller arbeiten unter Hochdruck an einer E-Palette, Modelle wie der Chevrolet Bolt aus den USA zeigen, dass die Preise stetig sinken, während die Reichweite – und damit der Alltagsnutzen – steigt.

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Optimisten gehen deswegen davon aus, dass ein Aufmarsch der Elektro-Bikes nur eine Frage der Zeit sein wird. Bisherige Modelle fristen eher ein Exotendasein (etwa die Energica Ego oder Modelle von Brammo) und werden von Verkaufshits wie BMW GS, Kawasaki ER-6, Yamaha MT-07  oder anderen Motorrädern in den Top 10 nicht einmal als Konkurrenz wahrgenommen.

Für das Hier und Jetzt bedeutet das:

Es macht bislang wenig Sinn, sich heute ein Elektromotorrad zu kaufen. Der Markt ist dünn gesät und die Schwachstellen stehen dem Charakter als Spaßmaschine im Weg. Das gilt vor allem für das Gewicht, denn aktuelle E-Motorräder wiegen um die 250 kg, was auch bei starker Leistung zu einer schwerfälligeren Fahrdynamik führt – aber gerade Wendigkeit und Beschleunigung machen den eigentlichen Reiz am Motorradfahren aus. Selbst wenn das Gewicht niedriger ausfällt, bleibt das alte Problem aus Leistung & Reichweite.

Man muss deswegen auf markante Entwicklungssprünge bei den E-Autos hoffen, damit diese von der Zweirad-Industrie übernommen werden. Und dann erscheint die Angelegenheit in einem ganz neuen Licht.

Foto: ©istock.com/ZU_09

Kommentare

Hoshi

Ich sehe hier 0% Fortschritt. Nein, das ist keine Neuerfindung, das nennt sich „so viel rausholen wie nur geht aus alten Techniken“. Einen Innovation ist eine Neuentdeckung einen noch nie dagewesenen Technologie. Hier sehe ich mehr Nachteile als Vorteile für die Umwelt. Was soll daran gut sein, bis auf den Wirkungsgrad von Elektromotoren?

Leise? Nein, die pfeifen schrecklich schrill und nerven. Ältere Menschen werden dies aber nicht wahrnehmen und es ist ein Sicherheitsrisiko.
Strom? Nachdem Atomkraftwerke ja abgeschaltet werden, werden wir mehr Braunkohlekraftwerke brauchen
Umwelt? Lassen wir das lieber sein. Die Umweltbelastung durch Entsorgung ist enorm
Reichweite? Lächerlich, wenn man bedenkt wie alt diese Technologie schon ist

Ich bin offen für neues, aber ich warte immer noch auf einen neunen Edison, Watt oder Benz. Der Antrieb der Zukunft ist noch nicht entwickelt.

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Letzte Kommentare

harly geht immer

birnes11 November 2025

Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.

Achim05 November 2025

mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.

Wolfgang H.31 Oktober 2025

Endlich setzt sich die Vernunft durch. Der Umweg über den Quickshifter war völlig unnötig, der Automat die richtige Zukunftslösung. Vermutlich muss meine Husqvarna Norden der Yamaha weichen.

Rhyner Martin11 September 2025

Mich interessiert nur wie man den Roller zu mir nach Hause bekommt und was die kosten würde bei dir Fünzirung sind .

Spyra22 Juli 2025