Motorrad-Saisonstart-Check

von in Sicherheit, Straßenverkehr mit 977 Views

Das Motorrad auf den Saisonstart vorbereiten

Sicherheit geht alle an. Auch die besten Fähigkeiten helfen nicht weiter, wenn das Bike nicht fahrtüchtig ist. Die Verkaufsplattform Motointegrator rät, wie das Motorrad nach dem Winterschlaf in sieben Schritten in der eigenen Garage auf die Motorradsaison vorbereitet werden kann. Exklusiv für unsere Leser gibt es auf das umfangreiche Angebot noch einen 7% Gutschein – also ran, der April ist nicht mehr fern!

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Schritt 1: Das Motorrad richtig säubern

Bevor wir das Motorrad unter die Lupe nehmen, müssen wir es zuerst gründlich reinigen. In der Herbst- und Winterzeit kommt vor allem bei Ganzjahresfahrern fieser Dreck in Form von Matsch und Salz dazu. Dieser erschwert es eventuelle Beschädigungen, Undichtigkeiten oder Risse zu erkennen.

Unser Tipp: nicht alle Hausmittel taugen für das Motorrad! Gerade aggressive Haushaltsreiniger können zu verätzten Stellen auf Alu-Oberflächen führen! Lieber einen milden Reiniger aus dem Fachhandel verwenden!

Schritt 2: Ohne Schmierung geht nichts!

Auch beim Öl sollten nur speziell für Motorräder konzipiert Öle in den Motor kommen. Die Verwendung von Auto-Ölen kann zu erheblicher Beeinträchtigung der Kupplung und des Motors führen. Noch schlimmer zu Motorschäden, durch die im Motorradmotor bedingten hohen Drehzahlen.

Tipp: Das Öl sollte mindestens einmal pro Jahr gewechselt werden und bei stark genutzten Maschinen sogar häufiger – nach 5.000 bis 8.000 Kilometern. Den Ölfilter immer gleich mit wechseln!

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Schritt 3: Luftfilter wechseln

Um dem Bike eine angemessene Luftzufuhr zu sichern, steht bei Schritt 3 der Luftfilter an. Die aus Papier nach intensiver Nutzung des Motorrades jede Saison wechseln, während ein Sportluftfilter nach der Reinigung und Ölung mehrfach verwendet werden kann. Das Säubern geht leichter als man denkt. Erst mit einem speziellen Reinigungsmittel den Luftfilter einsprühen, ca. 10 Minuten warten und mit Wasser vorsichtig abspülen. Trocknen lassen, genau einölen, einbauen und fertig. Ein verschmutzter Luftfilter kann die Ursache für höheren Kraftstoffverbrauch oder einem unrunden Motorlauf sein.

Gut vorbereitet in die Saison - auch der ADAC gibt dazu zahlreiche Tipps.

Gut vorbereitet in die Saison – auch der ADAC gibt dazu zahlreiche Tipps.

Schritt 4: Bremsen leicht gemacht

Bei der Wartung der Bremsenanlage ist es überlegenswert, mit dieser Aufgabe unter Umständen doch besser einer Fachwerkstatt zu beauftragen. Überprüfen lässt sich die Anlage trotzdem auch als Laie:

Checken Sie zuerst die Bremsbeläge, diese sollten die vom Hersteller vorgeschriebene Mindeststärke auf keinem Fall unterschreiten! Die meisten Bremsbeläge sind mit Verschleißmarkierungen ausgestattet. Als Nächstes schauen Sie sich die Bremsleitungen an, ob diese keine Risse aufweisen und dicht sind. Die Bremsflüssigkeit sollte alle 2 Jahre ausgetauscht werden, da Sie Feuchtigkeit an sich bindet und so die Bremsleistung stark reduzieren kann (vor allem auf Pässen oder der Rennstrecke). Denn dadurch sinkt die Siedetemperatur der Bremsflüssigkeit, der Bremsweg verlängert sich, auch ein Totalausfall ist möglich. Beim Wechsel auf die richtige DOT-Nummer achten!

Schritt 5: Oft vernachlässigt, die Motorradkette

Denken Sie daran, dass bei der Motorradkette trotz ihrer einfachen Struktur spezielle Pflege erforderlich ist. Für die Kettenreinigung können Sie ein extra dafür bestimmtes Mittel nebst Bürsten benutzen. Nach der Reinigung sollte die Kettenspannung geprüft und falls notwendig eingestellt werden. Die Motorradhersteller geben die Kettenspannung vor. Die Vorgaben sind meistens direkt auf der Schwinge per Aufkleber abzulesen. Bei der Gelegenheit wird auch gleich das Kettenblatt überprüft. Sehen die Zähne spitz wie Haifischzähne oder sogar krumm aus, ist es Zeit für einen kompletten Wechsel des Kettenkits.

Schritt 6: Fahrwerk

Ein ausgelutsches Fahrwerk macht keinen Spaß, gefährlich ist extra noch. So gilt es die Simmerringe an der Gabel zu überprüfen, liegt an den Tauchrohren ein Ölfilm an sind diese undicht und müssen gewechselt werden (immer für links und rechts, auch wenn der andere „noch“ dicht ist). Auch das Federbein sollten trocken und dicht sein. Da das Federbein im Heck meist ziemlich schlecht zugänglich ist und während der Fahrt permanent mit Straßendreck beschossen wird, sollte eine sanfte Reinigung per Dampfstrahler erfolgen. Nicht direkt auf Dichtungen zielen und bei der Gelegenheit vielleicht über einen Spritzschutz aus dem Zubehörhandel nachdenken.

Wurde alles was federt und dämpft überprüft, sollten die Schrauben rings um das Fahrwerk nachgezogen werden. Gerade Einzylinder lassen diese bei Verzicht auf Schraubensicherung gern locker vibrieren. Nach fest kommt ab, deswegen per Drehmomentschlüssel und den Vorgaben des Herstellers.

Schritt 7: Rund um die Reifen

Wie alt die Reifen sind, lässt sich an der DOT-Nummer erkennen, welche auf der Reifenflanke zu finden ist. Die ersten zwei Zahlen der Motorradreifen entsprechen der Produktionswoche, die anderen beiden dem Produktionsjahr. Liegt das Restprofil unter 1,6 mm oder weisen die Reifen sichtbare Risse auf, ab zum Händler und wechseln! Dabei auch immer im Hinterkopf behalten, dass trotz Hightech am und im Motorrad die schwarzen Gummis die einzige Verbindung zur Straße sind.

Nicht vergessen: neue Reifen vorsichtig anfahren, es besteht Rutschgefahr! Der Luftdruck sollte der Empfehlung des Herstellers (Motorrad als auch Reifen) entsprechen.

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