MZ Jerez 2011 (6)

von in MZ, Rennsport mit 1231 Views

Moto2 Jerez/Spanien 2011: Neukirchner belegt Platz 10 für MZ

Ein für MZ versöhnliches Ende des bereits verloren geglaubten Rennwochenendes: Beim Grand Prix von Spanien in Jerez kamen die beiden MZ-Werksfahrer Max Neukirchner und Anthony West auf den Plätzen zehn und elf ins Ziel, obwohl sie von den aussichtslos scheinenden Startpositionen 30 (West) und 36 (Neukirchner) ins Moto2-Rennen gestartet waren – Regen machte es möglich.

Anthony West mit Sichtproblemen

Beinahe wäre es dem Regenspezialisten Anthony West sogar gelungen, sein bestes Ergebnis aus dem Vorjahr zu wiederholen, als er beim GP von Portugal in Estoril den siebten Platz erreichte. Doch der im letzten Renndrittel einsetzende stärkere Regen verdampfte am Kühler seiner MZ und ließ sein Helmvisier beschlagen.

MZ-Geschäftsführer Martin Wimmer dazu:

„Anthony hat fast nichts mehr gesehen und musste deshalb zur Sicherheit früher bremsen, deshalb konnte Max ihn in der allerletzten Kurve noch überholen.“

Zuvor war West mit traumwandlerischer Sicherheit auf der nassen Fahrbahn durchs Feld gepflügt, hatte Konkurrent um Konkurrent überholt, bis er auf Platz sieben eine Sieben-Sekunden-Lücke zu Julian Simón vor sich hatte, die er nicht mehr schließen konnte.

Martin Wimmer weiter:

„Wir sind nicht unzufrieden, auch wenn das Ergebnis noch besser hätte ausfallen können. Das Resultat haben wir ganz klar dem Können unserer Fahrer zu verdanken. Was der Grund für Anthonys Probleme war, müssen wir herausfinden, dann werden die nötigen Konsequenzen gezogen. So etwas darf nicht passieren.“

Max Neukirchner hatte sein Rennen etwas zurückhaltender eingeteilt als Kollege West und war erst nach der 20. von 26 Runden auf Platz 15 in den Punkterängen aufgetaucht. Seine besonnene Fahrweise bewahrte ihn davor, es elf unvorsichtigeren Gegnern gleichzutun und sich in die ellenlange Sturzliste des Rennens einzutragen.

Max Neukirchner:

„Ein Regenrennen ist immer so eine Sache. Entweder man kommt gut durch, oder man kommt in Gefahr zu stürzen. Ich bin sehr kontrolliert gefahren, das hat wirklich Megaspass gemacht. Obwohl es manchmal mehr und manchmal weniger stark geregnet hat, konnte ich konstant schnelle Rundenzeiten fahren. Ich bin natürlich glücklich darüber, dass ich es erstmals in meiner Moto2-Karriere unter die ersten Zehn geschafft habe.“

Anthony West:

„An meinem Motorrad war das vordere Schutzblech nicht montiert, und als es stärker zu regnen anfing, wurde viel Wasser auf den Motor und die Auspuffkrümmer geschleudert. Der heiße Dampf ist hochgestiegen und hat mein Helmvisier beschlagen. Das wurde immer schlimmer, ich hatte so ein Problem noch nie. Ich habe einfach nichts mehr gesehen und bin über die Randsteine gefahren. Ich bin schon oft im Regen Rennen gefahren, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Das Setup des Motorrads war nicht perfekt, aber ich bin damit klar gekommen und habe ja auch viele Gegner überholt.“

Marco Nicotari, Crew-Chief Max Neukirchner:

„Das war ein sehr eindrucksvolles Rennen, völlig unglaublich – von Platz 36 loszufahren und dann wie Max auf Platz zehn ins Ziel zu kommen. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Max ist ein perfekter Fahrer. Ich glaube, dieser zehnte Platz ist die Belohnung für die viele Arbeit, die wir am Wochenende mit den Sturzreparaturen hatten. Wir haben rund um die Uhr gearbeitet, kaum geschlafen, und dafür hat Max uns dieses Geschenk gemacht. Ich bin einfach nur glücklich.“

Ergebnis Moto2 Jerez/Spanien 2011 Rennen:

Ein für MZ versöhnliches Ende des bereits verloren geglaubten Rennwochenendes: Beim Grand Prix von Spanien in Jerez kamen die beiden MZ-Werksfahrer Max Neukirchner und Anthony West auf den Plätzen zehn und elf ins Ziel, obwohl sie von den aussichtslos scheinenden Startpositionen 30 (West) und 36 (Neukirchner) ins Moto2-Rennen gestartet waren – Regen machte es möglich.

Anthony West mit Sichtproblemen

Beinahe wäre es dem Regenspezialisten Anthony West sogar gelungen, sein bestes Ergebnis aus dem Vorjahr zu wiederholen, als er beim GP von Portugal in Estoril den siebten Platz erreichte. Doch der im letzten Renndrittel einsetzende stärkere Regen verdampfte am Kühler seiner MZ und ließ sein Helmvisier beschlagen.

MZ-Geschäftsführer Martin Wimmer dazu:

„Anthony hat fast nichts mehr gesehen und musste deshalb zur Sicherheit früher bremsen, deshalb konnte Max ihn in der allerletzten Kurve noch überholen.“

Zuvor war West mit traumwandlerischer Sicherheit auf der nassen Fahrbahn durchs Feld gepflügt, hatte Konkurrent um Konkurrent überholt, bis er auf Platz sieben eine Sieben-Sekunden-Lücke zu Julian Simón vor sich hatte, die er nicht mehr schließen konnte.

Martin Wimmer weiter:

„Wir sind nicht unzufrieden, auch wenn das Ergebnis noch besser hätte ausfallen können. Das Resultat haben wir ganz klar dem Können unserer Fahrer zu verdanken. Was der Grund für Anthonys Probleme war, müssen wir herausfinden, dann werden die nötigen Konsequenzen gezogen. So etwas darf nicht passieren.“

Max Neukirchner hatte sein Rennen etwas zurückhaltender eingeteilt als Kollege West und war erst nach der 20. von 26 Runden auf Platz 15 in den Punkterängen aufgetaucht. Seine besonnene Fahrweise bewahrte ihn davor, es elf unvorsichtigeren Gegnern gleichzutun und sich in die ellenlange Sturzliste des Rennens einzutragen.

Max Neukirchner:

„Ein Regenrennen ist immer so eine Sache. Entweder man kommt gut durch, oder man kommt in Gefahr zu stürzen. Ich bin sehr kontrolliert gefahren, das hat wirklich Megaspass gemacht. Obwohl es manchmal mehr und manchmal weniger stark geregnet hat, konnte ich konstant schnelle Rundenzeiten fahren. Ich bin natürlich glücklich darüber, dass ich es erstmals in meiner Moto2-Karriere unter die ersten Zehn geschafft habe.“

Anthony West:

„An meinem Motorrad war das vordere Schutzblech nicht montiert, und als es stärker zu regnen anfing, wurde viel Wasser auf den Motor und die Auspuffkrümmer geschleudert. Der heiße Dampf ist hochgestiegen und hat mein Helmvisier beschlagen. Das wurde immer schlimmer, ich hatte so ein Problem noch nie. Ich habe einfach nichts mehr gesehen und bin über die Randsteine gefahren. Ich bin schon oft im Regen Rennen gefahren, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Das Setup des Motorrads war nicht perfekt, aber ich bin damit klar gekommen und habe ja auch viele Gegner überholt.“

Marco Nicotari, Crew-Chief Max Neukirchner:

„Das war ein sehr eindrucksvolles Rennen, völlig unglaublich – von Platz 36 loszufahren und dann wie Max auf Platz zehn ins Ziel zu kommen. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Max ist ein perfekter Fahrer. Ich glaube, dieser zehnte Platz ist die Belohnung für die viele Arbeit, die wir am Wochenende mit den Sturzreparaturen hatten. Wir haben rund um die Uhr gearbeitet, kaum geschlafen, und dafür hat Max uns dieses Geschenk gemacht. Ich bin einfach nur glücklich.“

Ergebnis Moto2 Jerez/Spanien 2011 Rennen:

1  Andrea IANNONEITASpeed MasterSuter138,249’56.423
2  Thomas LUTHISWIInterwetten Paddock Moto2Suter137,8+7.850
3  Simone CORSIITAIoda Racing ProjectFTR137,6+12.625
4  Bradley SMITHGBRTech 3 RacingTech 3137,5+15.355
5  Stefan BRADLGERViessmann Kiefer RacingKalex137,3+17.850
6  Julian SIMONSPAMapfre Aspar Team Moto2Suter137,1+24.247
7  Alex DE ANGELISRSMJIR Moto2Motobi136,9+27.991
8  Kev COGHLANGBRAeroport de CastelloFTR136,5+36.181
9  Michele PIRROITAGresini Racing Moto2Moriwaki136,5+36.775
10  Max NEUKIRCHNERGERMZ Racing TeamMZ-RE Honda136,3+41.407
11  Anthony WESTAUSMZ Racing TeamMZ-RE Honda136,3+41.711
12  Ratthapark WILAIROTTHAThai Honda Singha SAGFTR136,3+41.870
13  Mattia PASINIITAIoda Racing ProjectFTR136,2+42.313
14  Yonny HERNANDEZCOLBlusens-STXFTR136,1+45.384
15  Esteve RABATSPABlusens-STXFTR136,0+47.193
16 Kenan SOFUOGLUTURTechnomag-CIPSuter136,0+47.204
17 Mika KALLIOFINMarc VDS Racing TeamSuter136,0+47.316
18 Javier FORESSPAMapfre Aspar Team Moto2Suter135,9+50.677
19 Xavier SIMEONBELTech 3 BTech 3135,5+57.958
20 Pol ESPARGAROSPAHP Tuenti Speed UpFTR135,5+58.554
21 Claudio CORTIITAItaltrans Racing TeamSuter135,1+1’07.467
22 Ricard CARDUSSPAQMMF Racing TeamMoriwaki135,0+1’10.925
23 Scott REDDINGGBRMarc VDS Racing TeamSuter134,7+1’16.149
24 Aleix ESPARGAROSPAPons HP 40Pons Kalex134,6+1’19.512
25 Raffaele DE ROSAITADesguaces La Torre G22Moriwaki134,5+1’22.459
26 Mike DI MEGLIOFRATech 3 RacingTech 3134,3+1’26.753
27 Randy KRUMMENACHERSWIGP Team Switzerland Kiefer RacingKalex133,8+1’37.226
28 Dominique AEGERTERSWITechnomag-CIPSuter133,6+1’42.838
29 Kenny NOYESUSAAvintia-STXFTR133,1+1’54.532
30 Valentin DEBISEFRASpeed UpFTR133,0+1’57.120
31 Santiago HERNANDEZCOLSAG TeamFTR131,31 Runde
32 Steven ODENDAALRSAMS RacingSuter131,31 Runde
33 Mashel AL NAIMIQATQMMF Racing TeamMoriwaki120,83 Runden
Nicht gewertet
 Alex BALDOLINIITAForward RacingSuter124,414 Runden
 Marc MARQUEZSPATeam CatalunyaCaixa RepsolSuter137,016 Runden
 Jules CLUZELFRAForward RacingSuter137,016 Runden
 Yuki TAKAHASHIJPNGresini Racing Moto2Moriwaki137,317 Runden
 Robertino PIETRIVENItaltrans Racing TeamSuter126,222 Runden
 Lukasz WARGALAPOLDesguaces La Torre G22Moriwaki118,925 Runden
Nicht am Start
 Axel PONSSPAPons HP 40Pons Kalex0 Runde

WM-Stand Moto2 nach 2 von 17 Rennen:

1. Andrea Iannone, 45 Pkt.

2. Stefan Bradl, 36 Pkt.

3. Tom Lüthi, 36 Pkt.

12. Max Neukirchner, 7 Pkt.

14. Anthony West, 5 Pkt.

Quelle & Bilder: MZ

Quelle & Bilder: MZ, motogp.com