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Honda CB1000R 2018: Back to the roots

Markus
07 November 2017~20 Min Lesen
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69 Fotos

Mit der neuen Honda CB1000R wird optisch alles etwas anders – weg von der Kante, der scharfen Linie und der aggressiven Optik. Sanft, elegant, klassisch und edel. Die CB1000R zeigt sich deutlich gereift, oder an eine andere Zielgruppe angepasst? Dem einen wird Sie gefallen, Fans vom bösen Blick an der Ampel werden dem Vorgänger die Treue halten.

Nicht irgendwie anders, bewusst anders – Die neue Honda CB1000R

Bleiben wir realistisch, Motorräder wie die BMW R nineT kommen nicht grundlos so gut an. Ohne endlose Vergleiche zu ziehen: genau hier hatte Honda nichts im Programm. Der klassische Vierzylinder, nicht zu retro, mit aktueller Technik, nur anders verpackt. Sicherlich schreit nicht jeder CB1000R Fan vor Glück über diese Neuinterpretation aus Japan. Der gewählte Weg war trotzdem klug und wichtig. Lieber Energie in ein bestehendes Modell investieren, um wirklich neue Reize zu schaffen, als diese Jahr für Jahr mit neuen Lackvarianten in die Schauräume zu stellen. Bis der Modelltod nicht mehr aufzuhalten ist.

Was haben wir denn da? Eine Honda CB1000R des Modelljahres 2018 – das muss man erstmal sacken lassen. Alles neu, alles anders.

Honda sagt dazu:

„Nichts ist so beständig im Leben wie der Wandel“

Recht haben Sie, mutig war es! Die 2018er Honda CB1000R fällt auf und wirkt auch (sorry) glaubhafter als bisher. Nicht einfach nur die Verkleidung vom Sportler zupfen, sondern tatsächlich ein Motorrad als Naked Bike konstruieren. Honda Technik die funktioniert und bewährt ist und Funktion mit frischen Ansätzen aus Design und Ästhetik verknüpft. Die neue CB1000R unterscheidet sich erheblich vom gleichnamigen Vorgänger und setzt auf Performance, Fahrgefühl, Besitzerstolz und Ausstattung. Letzteres sagt wieder Honda und diese Schlagwörter sollen natürlich tiefer gehen. Hat die Honda CB1000R nun Seele? Oder zumindest etwas, dass der Vorgänger nicht bieten konnte?

Mr. S. Uchida, Projektleiter der neue CB1000R:

»Das Bestreben bei Honda ist immer, zukunftsorientiert zu handeln und in neue Bereiche hinein Führendes zu leisten. Im gesättigten Naked-Sektor war uns bewusst, dass ein großer Schritt bei der Entwicklung der neuen CB1000R nötig war, punkto Performance und ebenso weit darüber hinaus. Nicht nur Begeisterung und Emotionen galt es zu wecken, sondern auch Besitzerstolz und das Verlangen nach Individualität und Einzigartigkeit mit abzudecken. Das ist mit der neuen CB1000R gelungen. Wir haben eine komplett neue Richtung eingeschlagen und sind sehr stolz auf das Ergebnis, sowohl was die funktionellen Qualitäten betrifft als auch alle Aspekte, die das Design betreffen.«

Kein Blick in die Karten, er spricht es einfach aus: der Schritt war schlicht notwendig. Ausstattungs-Features wurden geschärft und um etwas Unerwartetes ergänzt. Kriegsbemalung und das „RR“-Gedankengut blieben dafür auf der Strecke. Stattdessen gibt es nun Neo Sport Café. Unter diesem verstehen die Japaner ein ultra-minimalistisches Design, keine Blenden aus Plastik, sondern Echtmetall-Oberflächenlösungen. Die neue Identität der Honda CB1000R bedient alle bisherigen Ansprüche an das Modell und will gleichzeitig Enthusiasten locken und begeistern.

Putzen mit Gefühl – endlich gibt es Abdeckungen aus Metall und nicht nur schnödes Plastik.

Technik und Funktion der neuen Honda CB1000R

Die 2018er CB1000R sieht allerdings nicht nur anders aus, Sie bietet auch technisch mehr als der Vorgänger. So wurde der Vierzylindermotor überarbeitet und die Spitzenleistung auf 145 PS/107 kW gesteigert, das entspricht somit +20 PS. Das Drehmoment verbesserten die Ingenieure im mittleren Bereich um 5 %, maximal liegen 104 Nm bei 8.250 U/min-1 an. Bohrung und Hub betragen unverändert 75 mm x 56,5 mm.

Das Verdichtungsverhältnis wurde dafür um 0,4 auf 11,6:1 angehoben und die Kolben sind nun geschmiedet (anstatt gegossen). Die Übersetzung wurde um 4 % gekürzt für knackigere Sprints. Abseits der Zahlen soll die CB1000R in den ersten 3 Gängen bis 130 km/h flotter beschleunigen als eine CBR1000RR. Die Power auf die Straße bringen eine Assist/Slipper-Kupplung und der elektronische Gasgriff in Kombination mit drei Fahrprogrammen (plus ein frei konfigurierbarer USER-Riding Mode). Die Abgasanlage soll zum neuen Look auch ebenso passenden Sound liefern.

Weniger wurde das Gewicht, um satte 12 kg hat die Honda CB1000R abgespeckt. Weg wollte Honda auch von der sportlichen Sitzposition, welche nun relaxter ausfällt. Das Leistungsgewicht wurde in der Summe um 20 % verbessert. Das Fahrwerk stellt ein neuer Mono-Backbone-Stahlrahmen, an der Front arbeitet eine Showa Upside Down Big Piston-Vorderradgabel, am Hinterrad ein Showa Monoshock-Federbein. Gebremst wird mit radial montierten Bremszangen und natürlich dem ABS-Bremssystem.

Das Styling und die Ergonomie der CB1000R

Die Honda CB1000R wirkt nicht nur kompakter, Sie ist es tatsächlich. Der Nummernschildträger und die Hinterradabdeckung sind nun direkt an der Schwinge montiert. Formschön zeigt sich das Aluminiumheck mit Beifahrer-Eingriffen unten. Sichtbare Bauteile aus Kunststoff wurden bewusst spärlich verwendet. Stattdessen gibt es zahlreiche Bauteile und Oberflächen als Überleitung zur früheren Café Racer-Tradition.

So schmücken das neue Modell brüniertes Aluminium an den Kühlerabdeckungen und dem Airbox-Cover, Gussaluminium für das Motorgehäuse, Zylinderkopf und Kettenradträger – edel! LED-Technologie gibt es bei der Beleuchtung. Der Rundscheinwerfer besitzt ein hufeisenförmiges Leuchtelement und einen zweigeteilten Reflektor. Am Rücklicht strahlt ein Leuchtstreifen, das Bremslicht lässt aktiviert eine größere Fläche dazu erglimmen.

Besserer Knieschluss, entspanntere Sitzposition.

Das Sitzdreieck gestattet nun endlich eine entspanntere Körperhaltung. Der Aluminium-Lenker legte um 12 mm in der Breite zu und ist 13 mm höher angeordnet als beim Vorgänger. Die Sitzhöhe wuchs um 5 mm auf 830 mm. Der neue Stahltank mit seinen seitliche Sicken sorgt für mehr Bewegungsfreiheit. An der Showa Big Piston-Gabel (SFF-BP) übernimmt die Federung eine Seite, während sich die andere Seite um Zug- und Druckdämpfung kümmert – natürlich vielfach einstellbar. Am Heck lässt sich die Federvorspannung, sowie Zug- und Druckstufendämpfung einstellen.

Wer noch ein wenig mehr möchte, sollte sich die ebenfalls angebotene CB1000R+ anschauen. Diese glänzt mit (noch) üppigerer Ausstattung: Quickshifter, Heizgriffe und für die Optik Cockpitabdeckung, Sitzbankabdeckung, Front- und Hinterradabdeckung sowie Kühlerverkleidung aus Metall.

Die CB1000R (MJ2018) ist ab April 2018 in drei Farben erhältlich: Matt Bullet Silver Metallic, Graphite Black und Candy Chromosphere Red

Motor
Typ Flüssigkeitsgekühlt, DOHC Reihen- Vierzylinder, Viertakt, 16 Ventile
Hubraum 998 cm3
Bohrung x Hub 75 mm x 56,5 mm
Verdichtung 11,6:1
Max. Leistung 145 PS (107 kW) bei 10,500/min
Max. Drehmoment 104 Nm bei 8.250/min
Kraftstoffsystem
Gemischaufbereitung PGM-FI Elektron. Kraftstoffeinspritzung
Tankinhalt 16.2 Liter
Benzinverbrauch 17,2 km/l (WMTC-Messzyklus)
Elektrik
Starter E-Starter
Batterie 12V / 8,6AH
Kraftübertragung
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Getriebe 6-Gang
Endantrieb Kette
Rahmen
Typ Mono Backbone, Stahl
Fahrwerk
Abmessungen (LxBxH) 2.120 mm x 789 mm x 1.095 mm
Radstand 1.455 mm
Lenkkopfwinkel 25 °
Nachlauf 100 mm
Sitzhöhe 830 mm
Bodenfreiheit 135 mm
Gewicht vollgetankt 212 kg
Radaufhängung
Vorne Showa SFF-BP USD Gabel
Hinten Showa BRFC (Balance Free Rear Cushion) Federbein
Räder
Vorne Aluminiumgussfelgen
Hinten Aluminiumgussfelgen
Reifen vorne 120/70 ZR17
Reifen hinten 190/55 ZR17
Bremsen
ABS 2 Kanal
Vorne 310 mm Doppelscheibenbremse
Hinten 256 mm Scheibenbremse
Instrumente & Elektrik
Instrumente LCD
Scheinwerfer LED
Rücklicht LED

Honda CB1000R 2018 Galerie

Quelle & Fotos: Honda

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Letzte Kommentare

harly geht immer

birnes11 November 2025

Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.

Achim05 November 2025

mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.

Wolfgang H.31 Oktober 2025

Endlich setzt sich die Vernunft durch. Der Umweg über den Quickshifter war völlig unnötig, der Automat die richtige Zukunftslösung. Vermutlich muss meine Husqvarna Norden der Yamaha weichen.

Rhyner Martin11 September 2025

Mich interessiert nur wie man den Roller zu mir nach Hause bekommt und was die kosten würde bei dir Fünzirung sind .

Spyra22 Juli 2025