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Vorsicht vor höheren Versicherungsbeiträgen im nächsten Jahr

Markus
27 September 2011~3 Min Lesen
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Vorsicht vor höheren Versicherungsbeiträgen im nächsten Jahr

Wie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, ändern sich ab 2012 wieder einmal die KFZ Regional- und Typenklassen. Wer sein Motorrad über das ganze Jahr nutzt und versichert hat, sollte bis Jahresende überprüfen, ob er noch die passende Motorradversicherung abgeschlossen hat oder eventuell von den Beitragserhöhungen betroffen ist.

Beitragserhöhung der Motorradversicherung möglich

Motorradfahrer können sowohl von der Regionalklassenveränderung, der Typenklassenveränderung oder beidem betroffen sein. Im schlimmsten Fall kommen auf der Halter Zusatzkosten von bis zu 220 Euro im Jahr zu. Dabei gibt es bei der Kostenveränderung der Versicherung starke regionale Unterschiede. In Brandenburg etwa zahlt man nach der neuen Regionalklasseneinteilung deutlich geringere Versicherungsbeiträge als in Bayern.

Die Bedeutung der Regionalklassen ist dementsprechend simpel: Sie differenziert zwischen den verschiedenen Regionen in Deutschland und bewertet dabei die einzelnen Bezirke anhand ihrer Unfallhäufigkeit und durchschnittlichen Schadenshöhe. Dabei lässt sich generell ein deutliches Süd-Ost- Gefälle erkennen. Im Osten sind die Regionalklassen folglich günstiger, im Süden teurer.

Des Weiteren unterscheidet der GDV zwischen den verschiedenen Motorradtypen- und Marken. Diese Unterscheidung bezeichnet man als die jeweilige Typenklasse. Dabei kann es im nächsten Jahr in ungünstigen Fällen zu einer Herabstufung des eigenen Motorradmodells kommen, was wiederum zusätzliche Kosten für den Versicherungsnehmer bedeutet.

Von einer solchen negativen Umstufung sind rund 30 Prozent der Kunden betroffen. Im Bereich der Vollkaskoversicherungen ändert sich sogar für bis zu 38 Prozent der Kunden der Beitragssatz der eigenen Motorradversicherung. Betroffen von der Umstufung der Typen- und Regionalklassen können sowohl Bestands- als auch Neukunden sein. Die Assekuranzen sind in beiden Fällen dazu berechtigt, die Veränderung ab dem 01. Januar 2012 durchzuführen.

Dabei sind die vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft errechneten neuen Typen- und Regionalklassen nur eine Art Leitfaden für die Versicherer. Diese entscheiden jeweils autark, wie sie mit der neuen Einteilung umgehen. Dieser Umstand kann zu deutlich unterschiedlicher Preisgestaltung führen und macht einen prophylaktischen Versicherungsvergleich sinnvoll. Nur so kann man feststellen, ob man von den Neueinteilungen betroffen ist.

Motorradfahrer sollten, wenn sie weiterhin möglichst günstig durch Deutschland und Europa fahren möchten, ihre Police bis zum 30. November 2011 auf etwaige Beitragsveränderungen überprüft haben.

Bild: adel  / pixelio.de

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Letzte Kommentare

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birnes11 November 2025

Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.

Achim05 November 2025

mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.

Wolfgang H.31 Oktober 2025

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Spyra22 Juli 2025