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von in Aprilia, Video, Yamaha mit 1200 Views

Virales Motorrad Marketing im Fallbeispiel

Was macht ein Unternehmen in Zeiten, die oft mit dem Wort „Krise“ betitelt werden? Überlegt sich neue Marketingkonzepte, wie auch Aprilia für sein neues Modell Dorsoduro Factory. Im Endeffekt beschreibt virales Marketing also eine Werbeform, die gezielt auf soziale Plattformen wie youtube, facebook und ähnliches setzt. Diese Kampagnen bestehen wiederum aus beispielsweise einem Video, welches lustig, makaber oder sonstwie auffällig ist und somit freiwillig weiter verteilt wird von anderen Nutzern. Gar nicht so blöd oder? Im Fall der Aprilia Dorsoduro Factory hat das gerade geklappt.

Gut bei dem Aprilia Video lässt sich nun streiten, hat das Wort „viral“ etwas in einem Clip verloren, wenn virale Werbung eigentlich nicht als solche erkannt werden soll? Eigentlich nicht. Low Budget trifft es recht gut. Kostet nicht viel, ist auch nicht überwältigend gut gemacht. Aber immerhin werden auch durch diesen Artikel einige Leser von der Dorso angetan sein. Hat also geklappt?

Virales Motorrad Marketing im Fallbeispiel

Es kann auch anders gehen

Ein wirklich besseres Beispiel von viraler Werbung beim Motorrad ist diese Clip von Yamaha. Leider in Englisch, aber sehr gut gemacht.

Warum?

Würde jemand gleich auf die Idee kommen, dieses Video als Werbeclip zu sehen? Vermarkter vielleicht oder Werbetreibende, der Motorradfan nicht. Er sieht ein nett gemachtes Video mit Ben Spies, welcher erklärt, wie er sich auf Superbike Rennen vorbereitet: er denkt sich zu jeder Rennstreckenform ein passendes Tier aus. Laguna Seca entspricht so einem T-Rex. Unterhaltsam, amüsant, mit Gastauftritten von Superbike und MotoGP Piloten.

Der Betrachter merkt sich was?

Yamaha, Yamaha, Yamaha und YZF-R1, Superbike und MotoGP. Das ist nun wirklich nicht mehr blöd, „taktisch clever“ trifft es eher. Die schöne, neue Internetwelt.

Quelle & Bild: Aprilia, youtube