MV Agusta F3 Oro (1)

von in MV Agusta, Sportler / Racing mit 2931 Views

MV Agusta F3: 11.900 Euro kostet die Schönheit

MV Agusta hat heute den offiziellen Preis, für die schon mit Spannung erwarteten MV Agusta F3, bekannt gegeben. Dieser kann die 10.000 Euro Schwelle nicht unterbieten, was auch wirklich erstaunt hätte. So wird der Preis des neuen F3-Modelles 11.990 Euro betragen.

Wie bereits angekündigt, werden die ersten F3 Ende dieses Jahres verfügbar sein. Um die Markteinführung entsprechend zu würdigen, bringen die Italiener zeitgleich eine limitierte Sonderserie F3 Oro.

MV Agusta F3 Oro – nur 200 Modelle der Edelversion

„Oro“ bedeutet gegenüber der F3 Standard-Version eine gehobene Ausstattung, sowohl in Bezug auf Ästhetik und Technik. Von dieser exklusiven Ausführung, die sich vor allem an Liebhaber von Motorrädern richtet, werden nur 200 Modelle produziert. Edles Gold an der kräftigen USD-Gabel von Öhlins, TTX Federbein und Schmiederäder adeln das Fahrwerk der F3 Oro.

MV Agusta F3 Oro (1)

Weitere Unterschiede gehen ins Details und zeigen, wie penibel sich MV Agusta dieser Sonderserie gewidmet hat. So zeigen sich einige Motordeckel poliert, die Abdeckung der Lichtmaschine wurde sogar aus dem Vollen gefräst. Weitere Farbspiele mit Gold finden sich an den Gittern und der Kette, die DID zuliefert. Dazu gibt es natürlich das volle Paket an Carbon, wo man auch hinsieht – überall erfreut das Hightech-Material den Betrachter. Über Exklusivität wird sich auch das Hinterteil freuen: das Sitzmöbel besteht zum Teil aus Leder und Alcantara, von Hand gefertigt und wertig verarbeitet.

Wie bei den Oro-Modellen von MV Agusta, ziert auch die F3 Oro eine goldene Plakette auf der Gabelbrücke, welche die Nummer der produzierten Einheit stolz zur Schau stellt. Damit hört es aber immer noch nicht auf.

Verzögert wird die F3 von einer Brembo Bremsanlage mit radial montierten Monoblock-Zangen und einteiligen Bremssätteln, die sich in Racing-Bremsscheiben verbeißen. Rahmen und Hilfsrahmen wurden im TIG Verfahren geschweist und sorgen mit dem Lenkungsdämpfer für Reserven auf der Rennstrecke – falls dieses Schicksal je eine Oro der ersten Serie erleiden muß. Den Preis halten die Italiener noch geheim, bei der Ausstattungsliste ist aber doch mit einigen tausend Euro zu rechnen.

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5 Antworten

  1. Servus,
    Design und Preis sind ja top, aber gibt es schon Fahrtests, oder sonstiges bekannt außer die techn. daten.
    Hab schon ganz google abgegrast, aber konnte leider nichts finden.
    Bin am überlegen, ob ich mir ne gebrauchte f 4 aus 2010 hole, die gibts ja auch „schon“ für 13 mille, oder nun doch ne neue F3…

  2. Man sollte vielleicht davon Abstand nehmen, eines der wichtigsten Kriterien der neuen MV Augusta im geringeren Preis zu sehen. Die Marke war insgesamt noch nie für ihre günstigen Preise bekannt. Trotzdem sollte man bedenken, dass man inzwischen für eine cbr600 auch schon 12000, für eine Fireblade schon k15000 Euronen hinblättern muss. Insofern schwimmt die MV im Feld mit.

    Dafür bekommt man auf jeden Fall ein Motorrad, was aus japanischem Einheitsbrei heraus sticht. Ob sich dies natürlich in den Fahrleistungen wider spiegelt, ist eine andere Sache.

    • Ich stimm dir voll zu. Schlimmer wäre ein MV Ausverkauf, wo hinten und vorne nix taugt. Selbst bei einem BMW Roadster ist man ruckzuck bei 15.000 Euro. Auch die 600er sind immer teurer geworden, da können die Herstellen Entwicklungsaufwand etc. als Gründe nennen wie Sie wollen. Mir fällt gerade ein…eine MV Agusta TS3 wäre genial. Two Stroke für Zweitakt, 3 Zylinder und dem Hubraum der F3 Ich hoffe, daß bei einigen Herstellern das Zweitaktsüppchen wieder kocht. Günstig, umweltfreundlich auf Höhe der Zeit und sparsamer. Es wäre so schön!

      • Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Zweitakter „noch mal kommen“. Inzwischen sind doch sogar die 50er Baumarktroller schon mit Viertaktmotoren ausgerüstet. Die Zweitakter -man kann ja über sie meckern wie man will- waren auf jeden Fall günstig, robust und bei Defekten mit wenig Aufwand zu reparieren. Den Nostalgiefaktor (wer hat denn früher nicht am Mofa rumgeschraubt?) muss man dann ja noch dazu rechnen.

        Es ist meiner Meinung nach schade, dass solche Motorenkonzepte einfach nicht mehr weiterentwickelt werden und in der Versenkung verschwinden.

        • So pessimistisch sehe ich das nicht. Wie gesagt, der Kostenfaktor ist auf der Seite des Zweitakters. Und ich bin mir sicher, daß er mit geringenen Emissionswerten realisierbar ist. Man müsste in die geheimen Entwicklungskämmerchen der Hersteller schauen können. Mir ist, also ob auch DOHC nicht mehr das Maß aller Dinge ist. Gerade weil es für die Zukunft wichtiger wird, Dinge in einem vernünftigen (Preis)Rahmen zu halten…ich bleib weiter guter Dinge

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