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Kawasaki ER-6 gewinnt Flat Track in Indianapolis

Markus
03 September 2010~3 Min Lesen
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Kawasaki ER-6 gewinnt Flat Track in Indianapolis

Indiana Fairgrounds, Indianapolis, 28. August 2010, Samstagnacht: Im Twins Race, dem Highlight des Flat-Track-Spektakels, setzt sich Bryan Smith auf Kawasaki ER-6 nach einem Neustart in Runde sechs an die Spitze des Feldes, knapp gefolgt vom schärfsten Widersacher Chris Carr. Schnell haben die beiden eine deutliche Lücke zwischen sich und den Rest der Drifter-Akrobaten gelegt. Carr, einer der wohl erfahrensten und erfolgreichsten Piloten im Dirt-Track-Sport, lässt sich nicht so ohne Weiteres abschütteln und gibt Smith Saures.

In Runde elf zieht Carr wieder an seinem Kontrahenten vorbei, aber auch Smith gehört zu den hart gesottenen Piloten mit jeder Menge Rennerfahrung. In Runde 17 tauscht das Duo abermals die Rollen, Smith wieder vorn. Er weiß, wenn er auch nur die kleinste Lücke lässt, wird der siebenmalige Champion Carr durchschlüpfen und die Führung in den letzten Runden nicht mehr abgeben. Daher verteidigt der Kawa-Mann aus Flint/Michigan die Spitzenposition hart und hält dabei Carr clever in Schach.

Nach 25 Runden ist der Coup perfekt, Smith donnert als Erster über die Ziellinie. Ein bewegender und historischer Moment für Kawasaki, die noch nie zuvor dieses Twins Race gewonnen haben. Und das auf einem Motorrad, dessen Basis die ER-6-Modelle sind. Motorräder, die diesseits wie jenseits des großen Teichs als der ideale Einstieg in die sportliche Kawasaki-Mittelklassewelt gelten. Smith hatte erst in dieser Saison zu Werner Springsteen Kawasaki gewechselt. Ja, sie haben richtig gehört: Springsteen. Nicht Bruce, aber Jay Springsteen, der wohl populärste Flat-Track-Racer aller Zeiten. Er fungiert in diesem Team als Fahrertrainer und kennt sich mit der idealen Abstimmung der Maschinen für die verschiedenen Strecken bestens aus – eine perfekte Wahl.

Nicht minder wichtig für den Erfolg ist der in den USA als Mister Super Tuner bekannte Bill Werner, der auf insgesamt 13 nationale Meisterschaften seit 1975 zurückblicken kann. Werner arbeitet nun seit ein paar Jahren mit den Kawasaki-Motoren und setzt unter Fahrer Bryan Smith in 2010 auf den 450er-Motocross-Single in der kleinen und das ER-6-Aggregat in der großen Klasse.

Beim Siegermotorrad in Indy verwendete man sogar die kleinere Motorvariante mit 700 Kubikzentimetern Hubraum, eine 750er-Version steht aber bereit. Neben der Hubraumanhebung setzt Werner auf seine speziellen Nockenwellen sowie Pleuel und Kolben der Firma Wössner aus Deutschland (auch in der 450er). Bleibt abzuwarten, zu welchen weiteren Spitzenleistungen das Kawasaki-Dream-Team bis Ende der Saison noch in der Lage ist.

Wir bemühen uns derzeit, hochauflösendes Bildmaterial aus den USA zu bekommen, das wir Ihnen nachliefern werden.

Quelle & Bilder: Kawasaki

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Letzte Kommentare

harly geht immer

birnes11 November 2025

Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.

Achim05 November 2025

mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.

Wolfgang H.31 Oktober 2025

Endlich setzt sich die Vernunft durch. Der Umweg über den Quickshifter war völlig unnötig, der Automat die richtige Zukunftslösung. Vermutlich muss meine Husqvarna Norden der Yamaha weichen.

Rhyner Martin11 September 2025

Mich interessiert nur wie man den Roller zu mir nach Hause bekommt und was die kosten würde bei dir Fünzirung sind .

Spyra22 Juli 2025