Honda Gold Wing F6B – Custom-Touring im Bagger-Stil

Kein Topcase und eine kurze Windscheibe machen die neue Honda Gold Wing F6B dynamischer als die normale Gold Wing. Perfekt für Kunden, die auf den Sechszylinder nicht verzichten wollen, auf die (noch) ausladenderen Formen der Luxussänfte aber schon.
Dazu gibt es viel schwarzen Lack, welcher die F6B optisch weiter verkleinert. Leichter als die Gold Wing ist Sie tatsächlich, um ganze 28 kg wurde das Fahrzeuggewicht gesenkt, mit positiven Auswirkungen auf das Handling.
Fehlt da etwas? Die neue Gold Wing F6B.
Tatsächlich ist die Optik gewöhnungsbedürftig. Hier war kein Garagentuner nach 10 Bier mit der Flex unterwegs – das Windschild soll tatsächlich so aussehen. Mit neuer Sitzbank, 1.832 cm³ Hubraum und dem schon angesprochenen Gewichtsverlust soll die Gold Wing F6B ein agiles und leichtfüßiges Handling bieten.
Damit folgt Sie einem Trend aus den USA und Japan. „Bagger“ werden umgebaute Fulldresser genannt, denen durch simple Demontage etlicher nicht unbedingt notwendiger Bauteile ein Back-to-Basic-Touch verpasst wird – gechoppte Dickschiffe wenn man so will. Honda will damit vor allem eine jüngere Zielgruppe anssprechen, denen die Gold Wing GL1800 etwas zu üppig ausfällt.
Teishiro Goto, Projektleiter Gold Wing F6B:
»Besonderes Flair für eine einzigartige Tourenmaschine zu erzeugen, das war die Zielsetzung der neuen Gold Wing F6B. Um eine spürbare Gewichtserleichterung sowie ein dynamisiertes Fahrverhalten zu erzielen, wurden zahlreiche Anbauteile und Features überarbeitet. Beibehalten wurden das unnachahmliche Sechszylinder-Feeling sowie der einzigartige Fahrkomfort.
Dank neuem optischen Auftritt und gesteigerter Agilität sollen nicht nur bereits begeisterte Gold-Wing-Enthusiasten angesprochen werden, sondern ebenfalls jüngere Fahrergenerationen. In der Praxis überzeugt die F6B durch gesteigerte Nutzerfreundlichkeit.
Sie ist breitbandig einsetzbar und meistert Innenstadtverkehr ebenso souverän wie Ausfahrten und Touren, die gar nicht lang genug ausfallen können. Ich wünsche mir, dass die F6B dazu beiträgt, dass noch mehr Kunden zum herrlich majestätischen Gold-Wing-Fahrvergnügen finden.«
Technische Änderungen halten sich sonst in Grenzen. Das Fahrwerk mit Aluminium-Chassis, sowie der Motor sind baugleich zum Basismodell. Serienmäßig gibt es eine Audioanlage mit vier Lautsprechern (statt sechs der GL1800) mit USB-Schnittstelle für iPod & Co.
Die Highlights der Gold Wing F6B
- gekappte Windscheibe, kein Topcase
- neue Sitzbank, flacher und mit breiter Sitzfläche
- Motor, Rahmen, Felgen und Anbauteile geschwärzt
- 28 kg leichter als GL1800
- Ohne integriertes GPS-Navigationssystem, Airbag, Rückwärtsgang, Topcase, Tempomat, beleuchtete Schaltereinheiten, selbstrückstellende Blinker, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
- Mit Audioanlage (mit vier Lautsprechern statt sechs bei der GL1800)
- Sechszylinder-Boxermotor mit 1.832 cm³ Hubraum
- agileres Fahrverhalten und leichtfüßiges Handling dank vorgerückter Motoreinbaulage sowie niedrigem Schwerpunkt
- Fünfganggetriebe (letzter Gang als benzinsparender Overdrive ausgelegt)
- Aluminium-Brückenrahmen und Einarmschwinge mit Kardanantrieb
- Dual Combined ABS-Bremssystem für Bremskraftverteilung auf Vorder- und Hinterrad
- Telegabel mit Anti Dive-System
- Pro-Link-Monostoßdämpfer bequem per Tastendruck im Cockpit verstellbar
- Lambda-geregeltes 3-Wege-Katalysatorsystem (HECS3)
Quelle & Bilder: Hersteller / Honda
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harly geht immer
Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.
mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.
Endlich setzt sich die Vernunft durch. Der Umweg über den Quickshifter war völlig unnötig, der Automat die richtige Zukunftslösung. Vermutlich muss meine Husqvarna Norden der Yamaha weichen.
Mich interessiert nur wie man den Roller zu mir nach Hause bekommt und was die kosten würde bei dir Fünzirung sind .