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Harley-Davidson Softail Slim – Black Beauty

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02 Februar 2012~3 Min Lesen
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Während die erste Neuheit von Harley-Davidson dieses Jahr, die Sportster Seventy-Two, auf viel Chrom und klassische Linie setzt, geht die Softail Slim einen anderen Weg: Schwarz, cool und gedrungen. Bobber sind ja momentan immer noch sehr angesagt, genau in diese Richtung zielt auch die neue Harley Softail Slim. Sie ist flach, abgespeckt und befreit von unnötigen  Chromzierat. Für den Auftritt sorgen neben viel schwarzer Farbe auch die wuchtigen 16-Zoll-Speichenräder an Front und Heck.

Harley-Davidson Softail Slim

Der breiter Hollywood-Lenker trägt zusätzlich eine Querstrebe, das Vorderrad wird von einer massigen Gabel geführt. Der besonders tief angeordnete Solositz und das schlanke Heck mit gechopptem Fender fügen sich sehr gut in die optisch abgespeckte Linienführung ein. Abdeckungen wurden wo es geht weggelassen – etwa bei den Zündspulen oder Fender Struts. Das hebt den Motor der Softail Slim mehr in den Mittelpunkt, der viel Schwarz und wenig Chrom trägt. Der Twin Cam 103B verfügt über Ausgleichswellen zur Dämpfung von Vibrationen und stemmt ein Drehmoment von 132 Nm bei 3.250 U/min-1, sowie eine Leistung von 58 kW (79 PS) bei 5.250 U/min-1. Um die Schaltarbeit kümmert sich das Cruise Drive Sechsganggetriebe, das ein niedriges Drehzahlniveau auf der Autobahn sicherstellen soll.

Harley-Davidson Softail Slim, mächtig viel Schwarz und dicke Reifen sorgen für die reduzierte Bopper-Optik.

Für die Optik des Starrrahmen sorgt das Softail Fahrwerks mit verdeckt unter dem Motor angeordneten Federbeinen. ABS ist serienmäßig mit dabei, dezent in das Styling integriert. Motor, Felgen, Luftfilter, Scheinwerfer, Gabelbrückenabdeckung und viele andere Bauteile gefallen in tiefem Schwarz. Brems- und Rücklicht wurde in den hinteren Blinkleuchten integriert. Die stilvolle Cat Eye Tankkonsole und die klassischen Half Moon Trittbretter holen die Vergangenheit in die Gegenwart. Das serienmäßige Security System, welches Wegfahrsperre und Alarmanlage vollautomatisch aktiviert ist dagegen ganz von heute. Im Parts & Accessories Zubehörprogramm von Harley-Davidson finden sich dazu weitere Goodies zur Individualisierung. Falls es denn so schnell gebrauchte Motorräder der veredelten Softail Slim auf den Gebrauchtmarkt schaffen sollten, dürften wohl auch diese Harley Bestpreise erzielen. Aber auch ohne großes Umbauen, die bisher fast 1.500 Aufrufe dieses Artikels (Stand 06.02.2012) zeigen den Wirbel, den die schwarze Schönheit unter den Fans ausgelöst hat.

Dicke Gabelhülsen der Softail Slim machen die stämmige Optik an der Front aus.

Die Preise der neuen Harley-Davidson Softail Slim beginnen ab 18.795,- Euro (Österreich: ab 22.295,- Euro).

Quelle & Bilder: Hersteller

Kommentare

Mr. Sandman

Es geht ja nicht um den Endpreis, der geht schon in Ordnung, mir fällt halt auf, dass zwischen den Modellen ein enormer Unterschied vorhanden ist, die in den USA fast gleich viel kosten. Dass z.B. in AT die Finanz kräftiger zulangt als in D, dafür kann HD ja nichts.

Markus

Die Preisgestaltung ist ja ein alter Hut bei Harley-Davidson. Wer den Spirit aus Übersee möchte, der darf halt auch die Überfahrt bezahlen ;-) Ich denke gerade in Europa verkauft sich Harley viel mehr als „Premiummarke“. Wo es bei den Amis einfach ein normales Motorrad ist. Nur lässt sich der Deutsche eben tiefer in die Tasche greifen, also scheint die Kalkulation im Endeffekt doch zu stimmen ;-)

Mr. Sandman

Echt schönes Bike, nur der schlanke Hinterreifen ist nicht ganz gelungen, finde ich. Und die Preisfindung in Europa ist ein Witz. In den USA zahlt man für die Softail Slim in etwa so viel wie für die Dyna Fat Bob (nicht ganz 16.000$ ohne Tax), in Österreich fast um 3500 Euro mehr (rd. 22.000 Euro im Vergleich zu 18.500 für die Fat Bob). In Dtschld. sind die Preisunterschiede ähnlich hoch (S.Slim: 18.700; Fat Bob: 15.700). Da stimmt doch was nicht.

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