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Dakar 2011, Etappe 8: Antofagasta – Copiapo

Markus
12 Januar 2011~3 Min Lesen
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Dakar 2011, Etappe 8: Antofagasta – Copiapo

Eígentlich hatte das Team BMW Motorrad by speedbrain gedacht, dass das Maß an Pech bei der diesjährigen Dakar 2011 bereits übererfüllt sei. Aber die 8. Etappe von Antofagasta nach Copiapo brachte es noch dicker. Das große Problem des Tages: Teile der Strecke waren ausgesprochen gefährlich. Im tiefen Fesch Fesch versteckte Steine machten ein sturzfreies Durchkommen zu einem Lotteriespiel.

Paulo Goncalves, am Vortag bravourös wieder nach vorne gefahren, nachdem er vor dem Ruhetag durch einen Elektrikschaden viel Zeit verloren hatte, konnte befreit auffahren und tat dies auch. Etwa bei Kilometer 50 lag er souverän in Führung der Tageswertung, als er eben solch einen versteckten Stein erwischte und stürzte. Nachdem er sich wieder aufgerappelt hatte, spürte er einen stechenden Schmerz in der Schulter: Schlüsselbein gebrochen. Die Dakar für ihn zu Ende.

Noch nicht genug: Direkt hinter ihm war sein Teamkollege Frans Verhoeven ins Rennen gegangen. Fast zeitgleich und nur fünf Kilometer zurück stürzte auch er. Er blieb zwar unverletzt, im Motorgehäuse klaffte aber durch eine Felsenberührung ein Loch. Der dritte Fahrer im Bunde, Pedro Bianchi Prata hielt später bei ihm an und half ihm. Auch er verlor dadurch viel Zeit.

Nach der aufwendigen Reparatur lag Frans Verhoeven in der Tageswertung rund viereinhalb Stunden zurück, Bianchi gut zwei Stunden. Ausgang noch offen…

Teamchef Wolfgang Fischer:

„Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir unser Maß an Pech schon überfüllt haben. Zunächst konnte unsere Nummer eins David Fretigne nach einem Sturz im Testrennen gar nicht bei der Dakar an den Start gehen. Dann erwischte es auch seinen Ersatzmann Ze Helio mit einem gebrochenen Schlüsselbein. Das Technikpech schlug dann auch noch zwei Mal zu, und jetzt auch noch der Ausfall von Paulo. Dem steht man einfach machtlos gegenüber. So ist Rennsport halt manchmal. Wir können jetzt nur versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, weiter zu kämpfen und Frans und Pedro bestmöglich im Rennen halten.“

Dakar 2011, Etappe 8

1. Coma (ESP), KTM

2. Depres (FRA), KTM, 01:55 Minuten Rückstand

3. Lopez Contardo, (CHL), Aprilia, 04:21

4. Rodrigues (PRT), Yamaha, 08:38 Minuten Rückstand

5. Ullevalseter (NOR), KTM, 25:03

63. Bianchi Prata (PRT), BMW Motorrad by speedbrain, 2:41:30

Quelle & Bild: BMW, motoblog.it

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Letzte Kommentare

harly geht immer

birnes11 November 2025

Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.

Achim05 November 2025

mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.

Wolfgang H.31 Oktober 2025

Endlich setzt sich die Vernunft durch. Der Umweg über den Quickshifter war völlig unnötig, der Automat die richtige Zukunftslösung. Vermutlich muss meine Husqvarna Norden der Yamaha weichen.

Rhyner Martin11 September 2025

Mich interessiert nur wie man den Roller zu mir nach Hause bekommt und was die kosten würde bei dir Fünzirung sind .

Spyra22 Juli 2025