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BMW Motorrad forscht an der Zweiradlenkung

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31 Mai 2023~2 Min Lesen
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BMW Motorrad forscht an der Hinterradlenkung für Motorräder, wie aus kürzlich eingereichten Patentanmeldungen hervorgeht.

Diese Patente umfassen verschiedene Lösungen für die Herausforderungen bei der Bereitstellung von Antrieb und Lenkung für das Hinterrad von Motorrädern. Das Ziel ist es, einen größeren Lenkeffekt zu erzeugen als nur durch das Drehen des Vorderrads und dadurch den Wendekreis und das Handling des Motorrads zu verbessern.

Die Patente von BMW zeigen Dutzende von möglichen Designs für die Hinterradlenkung bei Elektro- und Verbrennungsmotorrädern mit Riemen-, Ketten- oder Kardanantrieb. Die vorgestellten Lösungen umfassen elektrische, hydraulische und mechanische Systeme, die die Lenkeingaben auf das Hinterrad übertragen. Dabei soll die Lenkung des Hinterrads eine enge Kurvenfahrt und eine bessere Reaktion ermöglichen, ohne den Radstand zu verkürzen.

Die Motivation hinter diesen Patenten liegt möglicherweise im Cruiser-Markt, den BMW mit seinen R 18-Modellen erschlossen hat. Durch die Lenkung des Hinterrads könnten Motorräder mit längerem Radstand agiler werden. Darüber hinaus eröffnet die Hinterradlenkung neue Möglichkeiten für das Design der Verkleidung, da das Vorderrad nicht so weit gedreht werden muss.

Obwohl Hinterradlenkung bereits in der Automobilindustrie eingesetzt wird, ist sie für Motorräder noch relativ neu. Ein australischer Ingenieur entwickelte bereits 1990 einen Prototyp mit zwei Radantrieben und -lenkungen. Honda hat in den 1980er Jahren ebenfalls Ideen für motorradfahrende Hinterradlenkung patentiert.

Obwohl BMW noch kein konkretes Design festgelegt hat und es daher noch keine konkreten Pläne für die Produktion gibt, zeigt das Engagement des Unternehmens in Forschung und Entwicklung, dass es sich einen Wettbewerbsvorteil erhofft. Es bleibt abzuwarten, ob und wann wir Motorräder mit Hinterradlenkung auf dem Markt sehen werden.

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