Honda schickt für 2026 eine aufgefrischte CBR500R ins Rennen – und verpasst der kleinen Sportlerin eine Technik, die bisher größeren Modellen vorbehalten war: die optional erhältliche Honda E-Clutch. Das System ermöglicht Gangwechsel, Anfahren und Anhalten ohne Kupplungshebel, bleibt aber jederzeit manuell nutzbar.
Für Einsteiger wie erfahrene Landstraßenjäger könnte genau das der Gamechanger sein.
Ein bewährtes Konzept – noch besser gemacht
Seit ihrem Debüt 2013 hat sich die CBR500R als eines der beliebtesten A2-Sportbikes etabliert. Sie bietet sportliche Optik, bezahlbare Betriebskosten und ausreichend Leistung für Alltag, Pendeln und Wochenendspaß.
Im Laufe der Jahre wurde sie technisch immer weiter geschärft: LED-Licht, Showa-USD-Gabel, Doppelscheibenbremse, modifiziertes Design im Fireblade-Look, Euro-5+-Updates – alles Meilensteine, die das Bike Schritt für Schritt erwachsener gemacht haben.
2026 kommt nun ein Feature an Bord, das man eher in der Oberklasse erwarten würde.
Modelljahr 2026: Zwei Farben, ein großer Schritt
Honda bietet die neue CBR500R in Grand Prix Red (Tricolour) und im neuen, dezent-edlen Matt Gunpowder Black Metallic an.

Die Verkleidung bleibt klar vom Look der großen CBR1000RR-R Fireblade inspiriert – inklusive angedeuteter Winglets und aggressiver Linienführung. Dazu gibt’s:
Fahrwerk & Bremsen: Klein, aber hochwertig
Auch 2026 bleibt die CBR500R ein technisches Sahnestückchen im A2-Segment:
Die ausgewogene Gewichtsverteilung (50,7/49,3) und die sportliche Sitzposition sorgen dafür, dass sich die 500er deutlich „größer“ anfühlt, als die Zahlen vermuten lassen.
Motor: Der bekannte Twin, jetzt mit mehr Technik drumherum
Der drehfreudige 471-cm³-Parallel-Twin bleibt in seiner bewährten Form erhalten:
Honda hat die Software der Einspritzung weiter optimiert, damit die Leistungsabgabe möglichst geschmeidig und linear bleibt. Der Sound kommt über einen Endtopf mit Doppelauslass.
Das Highlight: Die neue Honda E-Clutch
Was 2024 bei den 650ern Premiere feierte, schafft jetzt den Sprung in die A2-Klasse.
Was kann die E-Clutch?
Das Ganze funktioniert über eine kompakte Aktuatoreinheit mit zwei Stellmotoren, die Kupplungsbetätigung, Einspritzung und Zündzeitpunkt elektronisch koordiniert.

Das Ergebnis: Schalten wie bei einem Quickshifter – nur ohne den sonst nötigen Hebelbezug beim Losfahren.
Für Stadtfahrer, Pendler und alle, die gern sportlich, aber entspannt unterwegs sind, klingt das nach einer echten Alltagserleichterung.
Zubehör & Pakete
Honda liefert gleich zwei Pakete mit:
Sport-Paket
Komfort-Paket
Ein 35-Liter-Topcase, Gepäckbrücke und Soziustasche sind ebenfalls verfügbar – falls die kleine CBR auch mal reisen darf.
Fazit: Die vielleicht attraktivste CBR500R bisher
Die CBR500R 2026 bleibt eine der vernünftigsten, aber gleichzeitig spaßigsten Einstiegssportler im A2-Segment. Das Update bringt keine radikale Revolution, aber mit der E-Clutch steigt das Bedien- und Fahrkomfort-Level spürbar.
Dazu die Fireblade-Optik, das hochwertige Fahrwerk und die solide Honda-Qualität – fertig ist eine Maschine, die sowohl Anfänger als auch Routiniers begeistert.
Kurz: Die Baby-Fireblade wächst weiter – ohne ihre Leichtigkeit zu verlieren.
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