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Smarthelm der Zukunft? GoPro und AGV setzen auf intelligente Technik

Robert
20 Mai 2025~2 Min Lesen
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Smarthelm der Zukunft? GoPro und AGV setzen auf intelligente Technik

Die Unternehmen GoPro und AGV arbeiten aktuell an einem innovativen Projekt: einem intelligenten Motorradhelm, der fortschrittliche Technologien mit hoher Sicherheits- und Designqualität verbindet. Ziel der Kooperation ist es, einen modernen Helm mit umfangreicher Elektronik zu entwickeln, der sowohl funktional als auch alltagstauglich ist.

Hightech auf zwei Rädern

Im Zentrum des Vorhabens steht die Integration mehrerer technischer Systeme in einem einzigen Helm. Geplant sind unter anderem:

  • Eine integrierte 4K-Kamera von GoPro
  • Ein Mesh-Kommunikationssystem für die Verbindung mit anderen Fahrern
  • Ein im Sichtfeld eingeblendetes Navigationssystem (Head-Up-Display)
  • Sensoren zur Erkennung von Unfällen
  • Warnsysteme für potenzielle Gefahren in der Umgebung
  • Automatisch tönende Visiere zur Anpassung an Lichtverhältnisse

Der Helm richtet sich vor allem an technikaffine Motorradfahrer, die Wert auf Sicherheit, Komfort und Konnektivität legen. Durch die Einbindung smarter Funktionen soll das Fahrerlebnis nicht nur angenehmer, sondern auch sicherer werden.

Zusammenarbeit zweier Branchengrößen

Die Zusammenarbeit vereint das Know-how von zwei renommierten Unternehmen: GoPro, bekannt für hochwertige Actionkameras, und AGV, ein traditionsreicher italienischer Hersteller von Motorradhelmen, der seit Jahrzehnten auch Profifahrer in der MotoGP ausstattet. Die gemeinsame Entwicklung basiert unter anderem auf der Technologie des australischen Unternehmens Forcite, das GoPro im Jahr 2024 übernommen hat. Forcite hatte mit dem Modell MK1S einen der ersten Helme mit integrierter Kamera, Kommunikation und Navigation auf den Markt gebracht.

Preis und Verfügbarkeit

Der geplante Smarthelm wird voraussichtlich in mehreren Ausstattungsvarianten erhältlich sein. Einsteigermodelle könnten laut bisherigen Einschätzungen ab etwa 700 Euro erhältlich sein, während High-End-Versionen mit Carbon-Schale und vollständiger Elektronik über 3.000 Euro kosten könnten. Ein genaues Veröffentlichungsdatum steht derzeit noch nicht fest, allerdings befindet sich das Projekt laut Unternehmensangaben bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium.

Chancen und Herausforderungen

Während Befürworter das Potenzial des Helms für mehr Sicherheit und Komfort hervorheben, sehen Kritiker in der zunehmenden Elektronik eine mögliche Ablenkung beim Fahren oder schlichtweg überflüssige Spielerei. Die tatsächliche Akzeptanz auf dem Markt wird stark davon abhängen, wie gut die Technologie in der Praxis funktioniert und ob sie den Anforderungen anspruchsvoller Motorradfahrer gerecht wird.

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Letzte Kommentare

harly geht immer

birnes11 November 2025

Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.

Achim05 November 2025

mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.

Wolfgang H.31 Oktober 2025

Endlich setzt sich die Vernunft durch. Der Umweg über den Quickshifter war völlig unnötig, der Automat die richtige Zukunftslösung. Vermutlich muss meine Husqvarna Norden der Yamaha weichen.

Rhyner Martin11 September 2025

Mich interessiert nur wie man den Roller zu mir nach Hause bekommt und was die kosten würde bei dir Fünzirung sind .

Spyra22 Juli 2025