
Die Welt der Adventure-Maxi-Scooter ist in Bewegung geraten. Während zahlreiche Hersteller Modelle in diesem Segment lancieren, gilt der Honda X-ADV weiterhin als das Referenzmodell. Nun scheint jedoch ernsthafte Konkurrenz in Sicht zu sein: Der Kymco CV-R5, der auf der EICMA 2024 seine Premiere feiern könnte, hat das Potenzial, dem Honda-Modell den Rang abzulaufen – trotz seines kleineren Motors.
Bereits im Juli wurde der Prototyp des CV-R5 vorgestellt, aber die Aufmerksamkeit blieb zunächst verhalten. Mit der möglichen Enthüllung der Serienversion auf der EICMA 2024 könnte sich dies jedoch ändern. Das Design des CV-R5 erinnert stark an Adventure-Bikes der Mittelklasse und weist deutliche Parallelen zur Husqvarna Norden 901 auf, was auf die Inspiration der Designer schließen lässt.
Der Kymco CV-R5 fällt vor allem durch seine markante, hoch positionierte Sitzbank auf, die notwendig ist, um den Einzylindermotor mit 427 cm³ Hubraum unterzubringen. Zwar sind die genauen Leistungsdaten noch nicht veröffentlicht, aber das maximale Drehmoment soll bei beachtlichen 40,2 Nm liegen. Anstatt auf den für Roller typischen Keilriemen setzt Kymco bei diesem Modell auf eine Kette, ähnlich wie es Honda bei seinem X-ADV tut.
Das Fahrwerk des CV-R5 verspricht ebenfalls Abenteuertauglichkeit, sowohl auf Asphalt als auch abseits befestigter Straßen. Vorne sorgt eine Upside-Down-Gabel für Stabilität, während hinten eine klassische Schwinge mit zentralem Stoßdämpfer verbaut ist, die für Komfort auch auf unebenen Wegen sorgen soll.
Bisher hat Kymco keine detaillierten Informationen zu den Abmessungen oder der Ausstattung des CV-R5 veröffentlicht. Auf den bisher gezeigten Bildern fällt jedoch auf, dass die Windschutzscheibe nicht verstellbar ist, was für einige Fahrer ein Nachteil sein könnte. Dennoch könnte der CV-R5 zu einem der spannendsten Modelle auf der diesjährigen EICMA werden – vorausgesetzt, die Serienversion wird tatsächlich in Mailand präsentiert.


harly geht immer
Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.
mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.
Endlich setzt sich die Vernunft durch. Der Umweg über den Quickshifter war völlig unnötig, der Automat die richtige Zukunftslösung. Vermutlich muss meine Husqvarna Norden der Yamaha weichen.
Mich interessiert nur wie man den Roller zu mir nach Hause bekommt und was die kosten würde bei dir Fünzirung sind .