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Wenn das Bike in Rente geht: Tipps zum Verkauf eines Motorrads

Markus
07 Januar 2022~5 Min Lesen
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Wenn das Bike in Rente geht: Tipps zum Verkauf eines Motorrads

Manchmal sind es ein Unfall oder das zunehmende Alter des Fahrers, doch auch finanzielle Engpässe – oder ganz im Gegenteil eine neue Maschine – können dazu führen, dass das heißgeliebte Motorrad verkauft wird. Wir geben hier Tipps rund um das Thema, die womöglich zu einem höheren Erlös führen.

Denn wer sein Kraftrad veräußert, respektive sein Unfallmotorrad verkaufen will, muss an einiges denken. Angefangen bei der Preisfindung über den passenden Partner bis hin zu der Frage, ob das Bike aufbereitet oder so, wie es in der Garage stand, verkauft wird.

Was ist beim privaten Verkauf von gebrauchten Motorrädern zu beachten?

Zudem stellt sich natürlich die Frage, ob –  und wenn ja inwieweit – ein Privatverkäufer für unentdeckte Mängel haftet. Denn gerade der Verkauf von Kraftfahrzeugen und Krafträdern führt im Nachgang mitunter zu Streit und gerichtlichen Reibereien – ein Risiko, das sich durch rechtssichere Verträge bereits minimieren lässt.

Der ADAC stellt daher auf seinen Seiten einen Vertrag für den privaten Verkauf eines gebrauchten Motorrades bereit. Generell bleibt festzuhalten, dass private Verkäufer – ähnlich dem Verkauf eines Pkws – auch bei ihrem Motorrad keinerlei Gewährleistung geben müssen. Ganz im Gegenteil: Der Kaufvertrag sollte bei einem privaten Verkauf eine Sachmängelhaftung grundsätzlich ausschließen.

Die Sache mit der Gewährleistung:

Freilich wäre die Angabe eines falschen Kilometerstandes oder das Verschweigen von Unfallschänden nicht nur unlauter, sondern sogar kriminell. Auf jeden Fall könnte der geprellte Verkäufer dann trotz Formulierungen „gekauft wie besichtigt“ auf eine Auflösung des Kaufvertrags oder zumindest auf eine Minderung des gezahlten Preises pochen. Verkäufer sollten also stets mit offenen Karten spielen, denn Ehrlichkeit zahlt sich auch beim Motorradverkauf aus.

Objekt der Begierde gefunden? Vor allem speziellere Motorräder, wie hier die Aprilia RS 250, erfordern Aufmerksamkeit – vom Verkäufer und dem neuen Besitzer.

Insofern kann das Hinzuziehen eines Gutachters durchaus Sinn machen, da dieser beiden Seiten – Verkäufer wie auch den potentiellen neuen Besitzern – ein gutes Gefühl gibt!

Wo und wie lässt sich ein gebrauchtes Motorrad verkaufen?

Für diejenigen, die sich ein neues Bike zulegen wollen, kommt natürlich auch eine Inzahlungnahme ihrer alten Maschine durch den Händler ihres Vertrauens in Betracht. Ebenso gibt es Händler, die gebrauchte Krafträder auch ohne das Ordern einer neuen Motorrads ankaufen oder zumindest in Kommission nehmen.

Bei letzterem Modell müssen Sie natürlich womöglich länger auf Ihr Geld warten, da Ihnen niemand zusichern kann, wann genau sich jemand für Ihr Bike interessiert.

Wer auf das Geld angewiesen ist, entscheidet sich somit besser für einen Händler, der die Kaufsumme sogleich in bar auszahlt.

Überregionaler Anbieter oder Händler vor Ort?

Dabei kann der Gang zu einem regionalen Händler durchaus Sinn machen. Schließlich ist gerade die Biker-Szene eng vernetzt und kennen womöglich Kameraden eine Werkstatt, die gerade ein gebrauchtes Motorrad für die eigene Kundschaft sucht.

Daneben gibt es aber auch überregional tätige Anbieter und Portale, die gebrauchte Motorräder ankaufen. Manche sind rein auf Motorräder spezialisiert, andere wiederum kaufen und verkaufen auch Kraftfahrzeuge oder Wohnmobile.

Das Auge kauft mit – auch wenn ein geputztes Motorrad nicht frei von Mängeln sein muss, lassen sich für potentielle Käufer Rückschlüsse auf die Pflege ziehen.

Dabei stellt sich gerade bei überregionalen Anbietern jedoch die Frage, ob das zu verkaufende Motorrad beim Zustandekommen des Deals auch abgeholt wird, was nicht automatisch der Fall ist. Ist die Maschine nicht fahrbereit oder will man sie nicht selbst beim Käufer abliefern, sollte die Möglichkeit einer Abholung durch den Händler daher bereits im Vorfeld geklärt werden.

Dabei zahlen sich auch hier, bei Online Verkäufen, ehrliche und möglichst genaue Beschreibungen aus. Denn ansonsten wird der Händler nach Begutachtung seine zunächst gemachten Preisangaben womöglich revidieren.

Weitere Wege zum Verkauf eines gebrauchten Motorrades:

Natürlich kann ein gebrauchtes Kraftrad aber auch über Kleinanzeigen in der Regionalpresse an den Mann – bzw. die Frau – gebracht werden. Hier erzielen Annoncen mit Bildern in aller Regel mehr Aufmerksamkeit als eine reine Beschreibung. Dafür darf das gute alte Bike – das gilt natürlich auch für die Vorführung bei einem Händler – schon mal herausgeputzt werden.

Übrigens gibt es kostenlose Anzeigenportale, während der Verkauf via Tagespresse meist nach wie vor Geld kostet.

Nicht zuletzt die sozialen Medien kommen als Kontakt- und Verkaufsportal in Betracht. Auch hier gilt natürlich: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Ggf. kann es sogar Sinn machen, einen professionellen Fotografen zu Rate zu ziehen, wenn es um eine besonders hochwertige und gefragte Maschine geht und somit auch Ihre Preiserwartung hoch ist!

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Letzte Kommentare

harly geht immer

birnes11 November 2025

Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.

Achim05 November 2025

mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.

Wolfgang H.31 Oktober 2025

Endlich setzt sich die Vernunft durch. Der Umweg über den Quickshifter war völlig unnötig, der Automat die richtige Zukunftslösung. Vermutlich muss meine Husqvarna Norden der Yamaha weichen.

Rhyner Martin11 September 2025

Mich interessiert nur wie man den Roller zu mir nach Hause bekommt und was die kosten würde bei dir Fünzirung sind .

Spyra22 Juli 2025