Triumph Tiger mit Kompressor und Lachgas: 348 PS

Wien hat wahrscheinlich den stärksten Tiger der Welt, und das nicht im Zoo sondern in freier Wildbahn: Die vom Triumph-Händler Walter „Ossi“ Oswald von Ossimoto mit Kompressor und Lachgas-Einspritzung verfeinerte Triumph Tiger kommt auf beeindruckende 348,2 PS Spitzenleistung! Selbst ohne die nur kurzzeitig gesunde Zuführung von Lachgas, aber mit vollem Ladedruck des Kompressors kommt die englische Raubkatze immer noch auf erkleckliche 254,9 PS, die für endlos lange schwarze Striche auf dem Asphalt gut sind.
Schraubt man den Ladedruck etwas herunter, bleiben immer noch gut 170 PS Leistung übrig, mehr als genug für räuberische Überholmanöver und ausreichend Druck, um auf der Hausstrecke fast jeden Supersportler zu ärgern.
Für den Umbau der Triumph Tiger benötigte das Team von Triumph Wien knapp sechs Wochen. Größte Probleme waren naturgemäß das Anpassen und der Anbau des Kompressor-Kits sowie der Einbau der Lachgas-Einspritzung – die Basis-Stellgrößen wie Ladedruck oder Einspritzmenge mussten stets neu angepasst werden. Allein der Materialaufwand für Kompressor und NOS-Anlage summiert sich auf rund 8.500 €, dabei sind noch nicht einmal die beiden Motoren eingerechnet, die während der Abstimmungen auf dem Prüfstand infolge zu intensiver Lachgas-Gaben ihr Leben aushauchten.
Ganz fertig ist die Tiger jedoch noch nicht, schließlich gilt es, den optischen Auftritt den inneren Werten anzupassen. Hinzu kommt, dass das Basismodell für die Kompressor-Tiger Ossis intensiv eingesetzte und mit Kampfspuren versehene Renn-Tiger war. Diesem oberflächlichen Makel wird sich Ossi mit seiner Crew in der Winterzeit widmen, damit die Ossimoto-Triumph Tiger im nächsten Jahr in neuem Glanz auf der Haus- wie Rennstrecke fette Beute machen wird. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, informiert sich bei www.ossimoto.at.
Quelle & Bilder: Triumph
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harly geht immer
Ich arbeite seit Jahrzehnten mit technischen Systemen, Mechanik und Elektronik
und immer, immer trat irgend wann ein Fehler auf.
Gut dass ich da nicht auf zwei Rädern unterwegs war.
mich würde eine Bewertung der Soziatauglichkeit und die max. Zuladung interessieren.
Endlich setzt sich die Vernunft durch. Der Umweg über den Quickshifter war völlig unnötig, der Automat die richtige Zukunftslösung. Vermutlich muss meine Husqvarna Norden der Yamaha weichen.
Mich interessiert nur wie man den Roller zu mir nach Hause bekommt und was die kosten würde bei dir Fünzirung sind .