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Triumph Motorräder 2010 vorgestellt

Triumph Thruxton 2010

Inspiriert von den spartanischen Café Racern der Sechziger Jahre und benannt nach den legendären Triumph-Rennmaschinen jener Zeit, verknüpft die Thruxton nahtlos authentisches Retro-Styling mit zeitgenössischer Technologie.

Der luftgekühlte 865 cm3-Paralleltwin mit Kraftstoffeinspritzung der Thruxton ist der stärkste aller Triumph-Twins, seine Höchstleistung von 69 PS liefert er bei 7400 Touren, das maximale Drehmoment von 70 Nm stellt sich bereits bei 5800 U/min ein. Wie die Bonneville feuert er in einer 360°-Zündfolge, doch schärfere Nockenwellen, eine höhere Verdichtung von 9,2:1 und Megaphon-Schalldämpfer lassen ihn kraftvoller durchatmen.

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M-Lenker, eine sportliche Haltung, Leichtmetall-Speichenräder im 18 Zoll-Format, Megaphon-Schalldämpfer und ein mittiger Zierstreifen vom Tank bis zum Heck rufen Erinnerungen wach ans Ace Café und illegale Straßenrennen, doch unter der klassischen Hülle werkelt die zuverlässige Motorentechnik des 21. Jahrhunderts. Auch das Fahrwerk zeigt sich heutigen Bedürfnissen hinsichtlich Handling und Bremsvermögen angepasst, dafür sorgen die einstellbare 41er Telegabel und eine Zweikolbenzange mit schwimmend gelagerter 320 mm-Einzelscheibe, die eine kräftige, jederzeit sensibel dosierbare Verzögerungsarbeit leistet.

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Um den Motor herum gruppiert sich ein sorgsam gefertigtes Fahrwerk, das höchsten Ansprüchen genügt und sportive Ambitionen unterstützt. Vor allem die stabile 41er Telegabel, in der Federvorspannung einstellbar, und die beiden konventionellen Federbeine im Heck sorgen für beste Straßenlage. Die handliche Lenkgeometrie und der kurze Radstand von 1490 mm machen die Thruxton zusätzlich agil.

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Wie die übrigen Modelle der Triumph Modern Classics Baureihe auch, bekommt die Thruxton für 2010 die überarbeiteten Instrumente mit übersichtlicherem Design und einem digitalen Kilometerzähler spendiert. Farboptionen für 2010 sind ein lebendiges Tornado Red mit weißem, mittigem Zierstreifen oder Jet Black mit Goldlinie.

Triumph Thunderbird 2010

Seit seiner Premiere im Juni 2009 hat der erste Mittelklasse-Cruiser von Triumph die Cruisermärkte im Sturm erobert. Kaum auf dem Markt, bekam die Thunderbird schon den Ehrentitel “Cruiser of the Year” des renommierten US-amerikanischen Magazins Cycle World verliehen. Schließlich revolutioniert die Thunderbird die Zweirad-Kategorie Cruiser durch die Beigabe der sprichwörtlichen Triumph-Fahrdynamik.

Mit ihrer starken, kraftstrotzenden Linienführung verströmt die Thunderbird bestes Cruiser-Feeling aus jedem Blickwinkel, doch Mittelpunkt der Thunderbird ist natürlich der weltgrößte Paralleltwin. Der drehmomentstarke T-16-Motor bringt es bei einem Bohrung-Hubverhältnis von 103,8 x 94,3 mm nicht nur auf gigantische 1597 Kubikzentimeter Hubraum, Triumph bringt darüber hinaus erstmals das typische Paralleltwin-Motorenkonzept ins großvolumige Cruisersegment. Serienmäßig liefert die Thunderbird bärige 146 Newtonmeter Drehmoment und eine Leistung von 85 PS – weit mehr als alle Mitbewerber. Wen es dennoch nach einem bisschen Mehr gelüstet, findet im offiziellen Zubehörangebot den passenden Big Bore-Kit. Das straßenzugelassene Extra umfasst größere Kolben, neue Laufbuchsen und modifizierte Nockenwellen, mit denen die Höchstleistung auf 97 PS, das Drehmoment auf bahnbrechende 156 Newtonmeter steigt.

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Um den akustischen Erwartungen von Cruiserfahrern zu genügen, weist die Kurbelwelle einen Hubzapfenversatz von 270° auf – die Thunderbird pumpt artgerecht satt aus den beiden klassisch gestylten Schalldämpfern. Überhaupt genossen Sound und Feeling oberste Priorität bei der Entwicklung der T-16-Einheit. Und ungeachtet der beiden im Inneren auf und ab gehenden handtellergroßen Kolben zeichnet sich der große Paralleltwin durch eine sanfte Kraftentfaltung und beste Laufruhe aus. Dafür sind zwei Ausgleichswellen, vor und hinter den Zylindern platziert, und ein Ruckdämpfer am Ende der Kurbelwelle verantwortlich.

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Die Thunderbird ist auch die erste von einem Zahnriemen angetriebene Triumph der Hinckley-Ära. Für ausdauernde Langlebigkeit zeigt das hintere Antriebsrad eine innovative Wolfram-Karbid-Oberflächenbehandlung.

Höchsten Fahrgenuss stellen die sorgsam abgestimmten Federelemente vorn wie hinten sicher. Eine mächtige Telegabel mit 47 mm Standrohren und 120 mm Federweg schmückt die Thunderbird-Front, hinten lassen sich die verchromten Stereofederbeine fünffach in der Federbasis auf die unterschiedlichen Fahrbedingungen vom Soloritt bis zur vollbepackten Zwei-Personen-Tour abstimmen.

Zwei 310-mm-Bremsscheiben vorn werden von Nissin Vierkolben-Festsattelzangen in die Mangel genommen, die ein großes Verzögerungspotenzial bei guter Dosierbarkeit zur Verfügung stellen. Hinten werkelt eine ebenso große Bremsscheibe mit Doppelkolben-Schwimmsattel. Als Reaktion auf die weltweit zunehmende Akzeptanz von Antiblockier-Systemen ist die Thunderbird der erste Triumph-Cruiser mit einer ausgeklügelten ABS-Option.

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Die Instrumentierung ist komplett in einem formschönen Chromgehäuse auf dem Tank untergebracht und umfasst einen großen Tacho mit einem kleinen
integrierten Drehzahlmesser. Wesentliche Information hält eine LCD-Anzeige bereit, die von einem Knopf am rechten Lenkerende auf Fingerdruck gesteuert wird. Darauf lassen sich wahlweise der Kraftstoffstand, zwei Tripmaster, die Restreichweite und Uhrzeit ablesen. Modern und bedienungsfreundlich machen die Blinker mit automatischer Selbstrückstellung das Leben leicht.

Ausgesprochene Liebe zum Detail wie beste Verarbeitungsqualität waren ein besonderes Anliegen des Thunderbird Entwicklungsteams. So repräsentieren Lackierung und Verchromung den höchsten Standard. Neben der klassischen Jet Black-Farboption gibt es die Thunderbird in Pacific Blue mit Fusion White und Aluminium Silver mit Jet Black. Mehr als 100 maßgeschneiderte Triumph Original-Zubehörteile stehen für die Thunderbird zur Verfügung, sie lassen sich vielfältig kombinieren und verändern den Charakter des Motorrades in die gewünschte Richtung – je nachdem in eine puristische, heiß gemachte Street Rod Maschine oder in ein bequemes Tourenmotorrad.